Was verdient ein Tierpfleger?
Tierpflegerinnen und Tierpfleger betreuen Tiere in Zoos, Tierheimen, Pensionen, Forschungseinrichtungen und Kliniken: Sie füttern und pflegen, gestalten artgerechte Haltung, beobachten Gesundheit und Verhalten und arbeiten eng mit Tierärzten zusammen. Die duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und gliedert sich in Fachrichtungen wie Zoo, Forschung und Klinik sowie Tierheim und Pension. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung (z. B. TVöD), Arbeitgeber, Fachrichtung, Schicht- und Wochenenddiensten sowie Erfahrung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Tierpfleger in Deutschland 2026 oft etwa 2.700–3.300 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 900–1.200 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Ausbildung Tierpfleger/-in (Fachrichtungen Zoo, Forschung und Klinik sowie Tierheim und Pension); ausgelernt steht für tätige Fachkräfte. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Arbeitgeber, Region, Schicht- und Wochenenddiensten, Zulagen und Erfahrung ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Tierpfleger sorgt täglich für Haltung, Fütterung und Wohlbefinden der Tiere: Gehege und Stallungen werden gereinigt und eingerichtet, Gesundheit und Verhalten beobachtet und Auffälligkeiten dokumentiert. Zum Alltag gehören körperliche Arbeit, Hygiene und Biosicherheit, Abstimmung mit Tierärzten und Team sowie oft Früh-, Wochenend- und Feiertagsdienste – je nach Fachrichtung im Zoo, Tierheim, in der Klinik oder im Labor.
- Tiere füttern, tränken und beobachten; Haltung, Gesundheit und Verhalten dokumentieren.
- Gehege, Stallungen und Aquarien reinigen, einrichten und artgerecht gestalten; Hygiene- und Biosicherheitsregeln einhalten.
- Bei Behandlungen assistieren, Medikamente nach Anweisung geben und mit Tierärzten abstimmen.
- Besucher informieren oder im Tierheim Halter beraten; Stress und Sicherheitsabstände beachten.
- Futter vorbereiten, Bestände führen und Arbeitsabläufe im Team und mit Revierleitung abstimmen.
- Frühdienst, Wochenend- und Feiertagsarbeit sowie körperliche und emotionale Belastung gehören zum Alltag.